Einführung Viele fragen mich, warum ich diesen ungewöhnlichen Titel für mein Buch wählte. Der Hintergrund ist folgen- der: Nach dem Autounfall konnte ich von jetzt auf gleich nicht mehr lesen. Sobald ich versuchte, einem Buch meine Konzentration zu widmen, wurde mir sehr schnell schwindelig und übel, oft bis hin zum Erbrechen. Diese körperliche Reaktion konnte ich nicht nachvollziehen - gerade weil ich eine ausgesprochene Leseratte bin und vor dem Unfall problemlos innerhalb von drei Tagen einen Schmöker mit 500 Seiten oder mehr durch- gelesen hatte... Und nun dies. Während meiner Reha im Jahre 2013 erlernte ich eine Technik, die es mir ermöglicht, diesem Hobby wieder zu frönen. Allerdings immer mit einem Blick auf die Uhr, um meine Augen nicht zu überfordern. Wieder, wenn auch nicht frei davon, aber im Wesentlichen ohne solch schlimme Attacken lesen zu können, schafft eine hoffnungsvollere Zukunft und bringt viel Erleichterung im und für den Alltag. In der Reha wurde ich schnell zur Anlaufstelle meiner Mitpatienten, denen ich eine Zuhörerin war. So kam es, dass ich begann, größere Kieselsteine für sie mit Smileys zu bemalen. Ich wollte ihnen damit eine Freude bereiten und die Zuversicht in sich selbst und ihre Fähigkeiten wecken. Als ich dann die positive Resonanz auf meine kleine Geste mit den Steinen erlebte, war mir sofort klar, dass mein Buch eine Überschrift zum Thema "Hoffnung" haben muss. Ich wollte einen Titel, der Aufmerksamkeit erregt und neugierig macht. "Ungalahli Ithemba" ist eine Redewendung aus der Sprache der Zulu, die übersetzt bedeutet: "Gib die Hoffnung nicht auf!" Ich habe sie in einem Artikel einer Zeitschrift entdeckt und wusste sofort: Das ist meine Überschrift!   Leseprobe  Zurück
Ungalahli Ithemba Gib die Hoffnung nicht auf